Winteralbtraum: Bei tiefen Temperaturen kann Dieselkraftstoff versulzen.
Harry Hartkorn, Anwendungstechniker bei LIQUI MOLY
Produktbild Diesel-Fließ-Fit
LIQUI MOLY warnt vor Schäden durch versulzten Kraftstoff
Ulm, 22. Dezember 2011 – Bislang hatten sich Eis und Schnee in den vergangenen Wochen vornehm zurückgehalten. Doch der aktuelle Wintereinbruch stellt Fahrer und Fahrzeuge vor besondere Herausforderungen. Vor allem Dieselmotoren setzt die kalte Jahreszeit zu. „Die niedrigen Temperaturen sind der Knackpunkt“, sagt Harry Hartkorn, Anwendungstechniker beim Ulmer Motorenöl- und Additivspezialisten LIQUI MOLY.
Während Benzin unempfindlich gegen Kälte ist, kann sie Dieselkraftstoff sehr zusetzen. „Wenn es kalt wird, versulzt der Diesel“, erklärt Hartkorn. Schuld hat das Paraffin, ein im Diesel enthaltenes Wachs. Im Sommer stört es nicht im Geringsten. Aber bei Kälte wird das flüssige Wachs fest. Es kristallisiert aus und diese Kristalle verstopfen den Kraftstofffilter. Dann bekommt der Motor keinen Sprit mehr und streikt. Kein Grund zur Beunruhigung, da in der Regel im Winter nicht so kälteempfindlicher Winterdiesel verkauft wird. „Wenn dieser nicht verfügbar ist oder ein kräftiger Temperatursturz droht, kann der Autofahrer auch selbst für Abhilfe sorgen – mit LIQUI MOLY Diesel-Fließ-Fit“, so Hartkorn. „Das macht den Dieselkraftstoff für Temperaturen von bis zu minus 31 Grad Celsius fit.“ Damit ist man für Fahrten in den Weihnachts- oder Skiurlaub bestens präpariert. Wichtig ist nur, dass „Diesel-Fließ-Fit“ zugegeben wird bevor der Diesel versulzt.
Gefährlichen Experimente bleiben lassen
Wer vom Winter tatsächlich eiskalt erwischt wird und seinen Wagen nicht mehr in den Gang bekommt, weil der Diesel versulzt ist, dem sei zur Geduld geraten. Es gibt nur eine Lösung: Abwarten, bis der Sprit wieder „auftaut“. „Am besten funktioniert das in einer beheizten Garage. Keinesfalls sollte man den Diesel mit Benzin oder Petroleum verdünnen, um ihn wieder flüssig zu machen“, warnt Hartkorn. Moderne Selbstzünder vertragen diese Mischung nicht. Es drohen Schäden an der Einspritzanlage und der Kraftstoffpumpe. Auch Experimente mit einem Gasbrenner zum Anwärmen des Tanks oder der Kraftstoffleitung sind gefährlich. Im schlimmsten Fall kann dabei das Auto abbrennen. Aber so weit muss es gar nicht erst kommen.
LIQUI MOLY / MÉGUIN – die Unternehmensgruppe
Die Gruppe der in Ulm und Saarlouis beheimateten Unternehmen bietet ein hochwertiges Produktsortiment an Motorenölen, Additiven, Pflegeprodukten und chemisch-technischen Problemlösern für den Automotive-Bereich. Das Sortiment umfasst 4.000 Artikel, praktisch alles, was der Kunde wünscht. Dabei entwickeln und testen LIQUI MOLY und MÉGUIN in eigenen Labors, produzieren in Deutschland und vermarkten alle Produkte selbst. Die von Inhaber Ernst Prost geführten Unternehmen zählen zu den bedeutendsten der Branche. Neben dem deutschen Markt werden die Produkte bereits in mehr als 100 Länder dieser Erde vertrieben. Dabei zählen der Groß- sowie der Fachhandel, Verbrauchermärkte, Bau- und Heimwerkermärkte, die Industrie, Kfz-Betriebe und markengebundene Autohäuser sowie freie Tankstellen, zu den Abnehmern des High-Tech-Sortiments.
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LIQUI MOLY GmbH
Tobias Göbbel
Leiter Öffentlichkeitsarbeit Inland
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Tobias.Goebbel@liqui-moly.de
Downloads
Eis und Schnee können Dieselmotor kaltstellen - Pressemeldung zum Download - (PI_Diesel_Fliess_Fit_221211.doc | 151,5 KB)
Winteralbtraum: Bei tiefen Temperaturen kann Dieselkraftstoff versulzen - Dann geht nichts mehr - (Auto_im_Winter.jpg | 230,1 KB)
Harry Hartkorn, Anwendungstechniker bei LIQUI MOLY - Bild zum Download - (Hartkorn_Schulung_1.jpg | 1 MB)
Diesel-Fließ-Fit - Produktbild - (5130.jpg | 534,1 KB)
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